Outlook-App für iOS – eine gute Idee ?

Darauf haben Anwender lange gewartet, endlich gibt es eine Outlook App für iOS und Android. Die Features hören sich prima an, doch ist es eine gute Idee, diese App anstatt der nativen eMail- und Kalender-Funktionen auf den Smartphones und Tablets zu verwenden ?

Von den gebotenen Funktionen hört sich die Outlook App prima an, viele Funktionen sind miteinander verzahnt, die Bedienung einfach und an das bekannte Outlook angepasst. Problematisch wird es jedoch beim Datenschutz. Der Technik Blogger René Winkelmeyer hat sich die App näher angeschaut und dabei folgendes festgestellt:

  • duch die eingebaute Schnittstelle zu OneDrive, Dropbox und Google Drive ist es für Anwender im Unternehmensbereich einfach, Daten aus Outlook (Anhänge, Korrespondenz, etc.) in ein solches Cloud Laufwerk zu laden und Dritten zur Verfügung zu stellen. Dabei läuft die Datenübertragung direkt über die App, man hat darüber keine Kontrolle
  • Mobile Geräte verbinden sich mit Microsoft Exchange über ActiveSync, jeder Client bekommt dafür eine eindeutige ID, damit z.B. beim Verlust des Smartphones der Zugriff gesperrt werden kann. Die Outlook App teilt diese ID auf allen Geräten des Benutzers, so kann nur der Zugriff für den kompletten Benutzer gesperrt werden.
  • Das größte Problem ist aber, dass selbst bei selbst gehosteten Exchange Lösungen alle Zugangsdaten bei Microsoft gespeichert werden, obwohl das nicht nötig ist. Sämtliche Daten landen bei einem nicht näher spezifizierten Cloud-Speicher bei Microsoft und der Andwender wird darüber nicht einmal informiert.

Aus diesem Grunde können wir allen Nutzern im Moment vom Einsatz der Outlook App nur abraten! Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

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